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Diagnose: PSOM kann von tierärztlichen neurologischen oder dermatologischen Spezialisten entweder durch MRI oder CT erkannt werden. Beide Methoden erfordern es, dass der Hund in Vollnarkose gelegt wird. Es kann auch durch das Benutzen eines Operationsmikroskops mit guter Beleuchtung und einer geeigneten Vergrößerung entdeckt werden. Wenn der Fall bereits so schwerwiegend ist, dass das Trommelfell des Hundes gewölbt ist, kann das Leiden auf einem Röntgenbild sichtbar sein und mit einem Ohrenspiegel (Otoskop) diagnostiziert werden. In extremen Fällen kann das Trommelfell gerissen sein, dann kann der Schleimpfropfen klar gesehen werden. ----(andere Diagnosearten)----
Behandlung: Die Behandlung setzt sich traditionell aus einer Myringotomie (das Trommelfell wird eingeschnitten, um den Schleimpfropf zu entfernen) und einer anschließenden Mittelohrspülung zusammen. Es werden dann topische und/oder systemische Corticosteroide und Antibiotike verabreicht. Der Eingriff muss vielleicht wiederholt werden, in einigen Fällen mehrere Male, wobei es darauf ankommt, wie der Hund auf die Behandlung anspricht. In einer Studie, welche im März 2008 von australischen Forschern geführt wurde, wurden Paukenröhrchen während der Myringotomie eingesetzt, um der Paukenhöhle eine kontinuerlichen Be-/ Entlüfung und Drainage zu ermöglichen. Es stellte sich heraus, dass in den Fällen der drei CKCS, welche sie operiert hatten, alle drei bei Nachbeobachtungen 4, 6 und 8 Monate nach dem Eingriff asymptomatisch waren. Daraus kann geschlossen werden, dass die Benutzung eines Paukenröhrchens eine brauchbare Alternative zur wiederholten Myringotomie darstellt.
Eine andere alternative Behandlung ist eine ventrale Osteotomie der Bulla, was eine Inzision auf der unteren Seite des Halses hinter dem Kieferknochen beinhaltet. Das Mittelohr - die Bulla - wird so freigelegt und kann geöffnet werden.
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